.: Tutorien :.
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Tutorium 1: The Future of Supercomputing - A German View
Uhrzeit:
14:00 - 17:30 (2 x 90 min)
Ort: TUM Stammgelände, Hörsaal 0601
Referenten:
Vertreter der Höchstleistungsrechenzentren in Jülich, Stuttgart und München
Materialien:
Presentation Handouts
Kurzfassung:
Das Gauss Centre for Supercomputing stellt als Vereinigung der drei größten deutschen Hochleistungsrechenzentren die leistungsfähigste HPC Infrastruktur in Europa zur Verfügung. In verschiedenen Vorträgen werden geschichtliche Entwicklungen, zukünftige Trends und Herausforderungen sowie die den Nutzern zur Verfügung stehende Intrastruktur aus Sicht des Gauss Centre for Supercomputing beleuchtet. Dabei werden zahlreiche hochaktuelle und spannende Themen wie die Entwicklungen im Multicore-Bereich, das neue Schlagwort Eco-Computing und die Verwaltung und Visualisierung der riesigen Datenmengen
angesprochen. Daneben werden aber auch Fragen der Organisation, also beispielsweise der technische und der Benutzer-Support, Bezahlmodelle, Outsourcing sowie Industriekooperationen angesprochen, die den tatsächlichen Erfolg eines Rechenzentrums und der einzelnen Anwendungen erst ermöglichen. Zum Abschluss des Tutorials werden drei spezielle Anwendungsbeispiele mit ihren performance-relvanten charakteristischen Eigenschaften im Wechselspiel mit der Supercomputerhardware vorgestellt.
1) 14:00-14:20 Uhr: Supercomputing in Europe -- the Gauss Centre for Supercomputing (H.-G. Hegering, LRZ)
2) 14:20-14:55 Uhr: HPC -- Historical Overview (Th. Lippert, Jülich)
3) 14:55-15:30 Uhr: HPC -- Trends and Challenges (H. Huber, LRZ)
4) 16:00-16:30 Uhr: Infrastructure and HPC at work (S. Wesner, HLRS)
5) 16:30-17:30 Uhr: Applications and Hardware in (Inter-)Action
The GADGET code: Fitting the Universe on a Supercomputer
(Mike Boylan-Kolchin, MPI Astrophysik)
Heterogeneous Coupling in Computational Aeroacoustics
(Sabine Roller, Harald Klimach (HLRS, Stuttgart), Claus-Dieter Munz, Jens Utzmann (Institut für Aero- und Gasdynamik (IAG), Uni Stuttgart))
Quantenchromodynamik auf dem Gitter
(Stefan Krieg, Forschungszentrum Jülich)
Application Case Jülich
Tutorium 2: IT-Steuerung mit Unternehmensarchitektur
Uhrzeit:
14:00 - 17:30 (2 x 90 min)
Ort: TUM Stammgelände, Hörsaal 0602
Referenten:
Prof. Dr. Florian Matthes, TU München Wolfgang Keller, BusinessGlue GmbH
Kurzfassung:
Die heutige Diskussion, was Großanwender tun sollten, um die Struktur ihres Anwendungsportfolios zu verbessern, wird sehr häufig von Herstellern und Hypes dominiert. Begriffe wie SOA, MDA oder die Portalstrategien namhafter Hersteller bestimmen vordergründig die Diskussion, wie man zu einer homogeneren und besser organisierten IT-Landschaft kommen kann. Hintergründig verwenden die Unternehmen jedoch gegenwärtig eher andere Ansätze, um ihre Anwendungslandschaften auf die Notwendigkeiten des Business auszurichten. Hier haben sich in den letzten Jahren Methoden des sog. Enterprise Architecture Managements (EAM) herausgebildet. In der Praxis kann man feststellen, dass diese auch in unterschiedlichen Branchen verblüffenderweise recht einheitlich gehandhabt werden und auf ähnlichen Modellen und Prinzipien beruhen, die in der Software-Engineering Forschung und Lehre noch kaum behandelt werden. Der Vortrag beleuchtet das junge Gebiet aus Sicht der Informatik-Forschung und aus der Sicht der unternehmerischen Praxis und zeigt Praktikern, warum es wichtig ist, sich mit dem Gebiet zu beschäftigen. Forscher erfahren, welche interessanten Themen im Umfeld der Unternehmensarchitektur noch auf Lösungen warten.
Tutorium 3: Aufdecken von Designfehlern in ICT-Systemen: Traum oder Realität?
Wegen geringer Beteiligung abgesagt.
Tutorium 4: Beherrschbarkeit von kritischen Infrastrukturen als zukünftige Herausforderung zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Uhrzeit:
16:00 - 17:30 (90 min)
Ort: TUM Stammgelände, Hörsaal 0606
Referent:
Prof. Dr. Stefan Pickl, Universität der Bundeswehr München
Kurzfassung:
Die Beherrschbarkeit von kritischen Infrastrukturen steht heute in zahlreichen Bereichen im Zentrum des Interesses. Als Einheiten, Organisationen und Einrichtungen kommt kritischen Infrastrukturen im Rahmen des staatlichen Gemeinwesens eine zentrale Bedeutung zu. Sie werden definiert als Systeme, die bei Ausfall Gesundheit und Leben der Bevölkerung im größeren Stil gefährden und die Funktionsfähigkeit der Wirtschaft, sowie die von Staat und Gesellschaft erheblich beeinträchtigen. Ein Ausfall oder eine Störung kann daher folgenreiche Auswirkungen haben. Das Tutorium gibt einen Einblick über dieses interdisziplinäre Gebiet und stellt eine Sichtweise der Informatik und insbesondere des Operations Research dar. Welche Bereiche können und sollten mittels Informatik in diesem Kontext beherrschbar sein? Was sind die Methoden, die im Bereich "Transport und Verkehr", "Energie" oder aber auch "Telekommunikation" (um nur ein paar ausgewählte Gebiete zu nennen), angewendet werden und derzeit im aktuellen Forschungsinteresse stehen? In Dokumenten des Bundesamtes für Sicherheit wird der Schutz von kritischen Infrastrukturen als gemeinsame Aufgabe von Staat und Wirtschaft angesehen: "Single Points of Failure" sollen ähnlich vorhersagbar sein, wie Domino-Effekte und die Identifikation von Krisengraden (Risikoanalysen). Ein effizientes Katastrophenmanagement ist ohne den Einsatz von Informatik nicht denkbar. Dieses Tutorium stellt daher die wissenschaftlichen Aspekte und Fragestellungen in diesem Bereich von Seiten der Informatik vor und thematisiert insbesondere die Frage nach der Beherrschbarkeit.
Tutorium 5: Erfolgsfaktoren und Herausforderungen für das Internet
Uhrzeit:
14:00 - 15:30 (90 min)
Ort: TUM Stammgelände, Hörsaal 0670
Referent:
Dr.-Ing. Joachim Charzinski, Nokia Siemens Networks
Kurzfassung:
Das Internet und seine Dienste sind aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Ob private Kommunikation, Unterhaltung, Dienstleistungen, Handel, Informationsbeschaffung, Geschäftsprozesse innerhalb und zwischen Firmen -- alles wird heute über das Internet erledigt. Im Tutorium werden zunächst die Erfolgsfaktoren beleuchtet, die in den verschiedenen Phasen der Reifung des Internet maßgeblich waren. Die wesentlichen technischen Konzepte von Offenheit, Robustheit und Addressierbarkeit bis hin zur Entwicklung moderner verteilter Webdienste werden erklärt. Bei der Betrachtung der heutigen Netz- und Anwendungsarchitekturen im Vergleich mit der Vergangenheit zeigt sich, dass das Internet eine Reihe seiner alten hinter sich gelassen hat, oftmals, um neuen Herausforderungen wie Sicherheit, Skalierbarkeit und Beherrschbarkeit im Netzbetrieb zu begegnen. Gleichzeitig erschließt das Internet nach wie vor in allen Teilen der Welt neue Nutzergruppen mit neuen Anforderungen und Verhaltensmustern, und die Weiterentwicklung der verfügbaren Datenraten fördert den weiteren Wandel der Anwendungen. Diese heutigen und zukünftigen Herausforderungen und ihre gegenseitigen Abhängigkeiten werden aus technischer und wirtschaftlicher Perspektive näher betrachtet, und es werden Wege diskutiert, auf denen sich das Internet und seine Technik in den nächsten Jahren weiter entwickeln könnte.
Tutorium 6: Digital Rights Management — Eine Technologie mit Zukunft?
Uhrzeit:
16:00 - 17:30 (90 min)
Ort: TUM Stammgelände, Hörsaal 0670
Referent:
Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser, TU Darmstadt
Kurzfassung:
Kaum eine Sicherheitstechnologie ist in den letzten Jahren in der breiten Öffentlichkeit so kontrovers diskutiert worden wie Digital Rights Management (DRM). Da sich die Debatte üblicherweise an Multimedia-DRM-Systemen orientiert, polarisiert der Einsatz von DRM bis heute: Von Rechteinhabern wird DRM vehement verteidigt und von Kunden sowie Konsumentenschutzorganisationen ebenso vehement abgelehnt. Dennoch hat sich die Architektur und das Einsatzgebiet von DRM-Systemen in den letzten Jahren grundlegend verändert. Frühe DRM-Implementierungen limitierten die Möglichkeiten der Nutzung von Inhalten durch die Anwender, um die unauthorisierte Verbreitung urheberrechtlich geschützter Daten zu verhindern. Dies führte oftmals zu einer mangelnden Akzeptanz, da viele Anwender zur Änderung ihrer Nutzungsgewohnheiten gezwungen waren. Moderne DRM-Architekturen versuchen diese Probleme durch vielfältige technische Lösungen, wie Authorized Domains oder Personal DRM, zu verhindern. Da viele Anbieter von digitalen Inhalten inzwischen keine restriktiven DRM-Systeme mehr einsetzen, ist weiters ein Trend zur Verwendung forensischer Methoden erkennbar. Anstatt die Verbreitung von Inhalten gänzlich zu unterbinden, versucht man dabei Urheberrechtsverletzungen juristisch nachweisbar zu machen. In den letzten Jahren hat sich die Aufmerksamkeit auch auf andere Anwendungsbereiche von DRM-Technologien gerichtet: etwa werden DRM-Systeme in betrieblichen Anwendungen eingesetzt, um den Zugriff auch hochsensible firmeninterne Daten zu limitieren. Auch im Bereich des e-Health wird Rights Management zum Schutz digitaler Krankenakten eingesetzt. DRM — eine Technologie mit Zukunft?
Tutorium 7: Mathematische Methoden für den Test von komplexen integrierten Schaltkreisen
Wegen geringer Beteiligung abgesagt.
Alternatives Studierendenprogramm: Assessment Center Training
Uhrzeit:
14:00 - 17:30 (2 x 90 min)
Ort: TUM Stammgelände, Hörsaal 1601
Referenten:
Trainer des Staufenbiel Instituts für Studien- und Berufsplanung GmbH
Titel: Indivduell und erfolgreich bewerben
Als Alternative zu den angebotenen Tutorien findet für studentische Teilnehmer der Tagung wahlweise ein Assessment Center Training des Staufenbiel Instituts statt. Der Workshop wird im LMU Gebäude in der Theresienstraße, in Gehweite des TU Stammhauses, ausgerichtet.
Der Workshop ist modular aufgebaut. Als Einleitung wird in einem Vortrag Wissenswertes zum jeweiligen Thema vorgestellt, wobei auf eine Interaktion mit den Teilnehmern geachtet wird, um möglichst individuell den Bedürfnissen und Fragen gerecht zu werden. In einem zweiten Teil machen die Teilnehmer praktische Übungen, um das Gelernte anzuwenden bzw. zur Diskussion zu stellen.
Modul 1 „Individuell & erfolgreich bewerben“
Der Workshop ist in zwei Module unterteilt. Einleitend beschreibt die Referentin alle Phasen des Bewerbungsprozesses: von der Strategie über die Entscheidungsfindung bis hin zum Erstellen einer vollständigen, individuellen Bewerbung, die den Erwartungen des Arbeitgebers entspricht.
Die Teilnehmer sind eingeladen, sich zu beteiligen und individuelle Fragen zu stellen.Im Übungsteil haben die Teilnehmer die Gelegenheit, sich selbst in die Lage eines Beurteilers zu versetzten und zwei unterschiedliche Lebensläufe im Bezug auf eine Stellenausschreibung zu bewerten und im Anschluss die Ergebnisse im Plenum zu diskutieren.
Modul 2 „Assessment-Center (AC) effizient vorbereiten“
Dieses Workshop-Modul stellt die Beschaffenheiten eines ACs dar, wobei auch auf die Perspektive von Arbeitgebern eingegangen wird. Es werden typische Übungen und Elemente vorgestellt und auch trainiert.
Modul 3 „Vorstellungsgespräche erfolgreich führen“
Es werden Tipps zur Vorbereitung eines Vorstellungsgesprächs gegeben. Hierzu werden typische Interviewtechniken skizziert und auch wieder die Sichtweise von Arbeitgebern präsentiert. Auch auf die Form der telefonischen Interviews wird eingegangen. Abschließend werden im Rahmen praktischer Übungen Gesprächssituationen trainiert.





